

Auszug aus dem
Vorwort von Elisabeth Moortgat
„Berliner Porträts“, Argon-Verlag, 1990
„...Die Technik ist für Ursula Kelm ein Mittel zum Zweck,
nicht so sehr Garant für das Resultat. Um sich wechselnden
Situationen schnell anpassen zu können und nicht bei der
Handhabung schwerfälliger Apparaturen Gelegenheiten zu
verpassen, um ihrem Gegenüber jederzeit folgen zu können
und in der Wahl des entscheidenden Augenblicks möglichst
frei zu sein, arbeitet sie bevorzugt mit der handlichen Klein-
bildkamera. Ihre Porträts leben von dieser Beweglichkeit und
von der Kunst der Kommunikation, dem Gespür für den rich-
tigen Umgang mit den Menschen – einer Fähigkeit, von der
es heißt, dass sie nicht erlernbar sei...